Durchbruch beim Klimaschutz: GRÜNE BEGRÜSSEN VEREINBARUNG ZUM KOHLEAUSSTIEG IN HANNOVER

  • Veröffentlicht am: 20. Mai 2021 - 14:19

Kohlekraftwerk in H- Stöcken

Bild CC BY-SA 3.0 ChristianSchd auf commons.wikimedia.org

Heute wurde eine Vereinbarung zum Kohleausstieg zwischen Oberbürgermeister Belit Onay, dem Bündnis für das Bürger*innenbegehren „Hannover erneuerbar“ und enercity veröffentlicht. Mit dieser Vereinbarung liegt ein Fahrplan für den Kohleausstieg im Kraftwerk Stöcken bis 2026 vor, verbunden mit zusätzlichen Maßnahmen zur Co2 Reduzierung.

Dazu erklärt Greta Garlichs, Vorsitzende des Stadtverbands:

„Das ist ein großer Tag für Hannover! Mit dieser Vereinbarung sind wir dem Ziel einer klimaneutralen Landeshauptstadt einen großen Schritt näher gekommen. Die existenzielle Aufgabe des Klimaschutzes können wir nur gemeinsam lösen. Wir freuen uns, dass es Oberbürgermeister Belit Onay gelungen ist, die Beteiligten an einen Tisch zu bringen und dieses Ergebnis zu erzielen.



Wir müssen im „Kleinen“, in den Kommunen anfangen, wenn wir die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen wollen. Das hat unser Oberbürgermeister getan und ist hiermit ein Vorbild für andere Kommunen.“

Dazu Ludwig Hecke, Vorsitzender des Stadtverbands:

"Hannover geht mit großen Schritten voran. Doch die Kommunen können die Kosten für den Klimaschutz nicht alleine auf ihren Schultern tragen. Jetzt müssen Bund und Land nachziehen und endlich die Kommunen beim Kohleausstieg finanziell unterstützen. Nur so können wir auch die weiteren notwendigen Schritte hin zu einem klimaneutralen Hannover finanzieren.



Wenn wir jetzt nicht umsteuern und den Einstieg in die Dekarbonisierung noch weiter verschleppen, wird das von Tag zu Tag teurer. Kosten, die wir den nachfolgenden Generationen nicht auflasten dürfen.“

Der jetzt vorliegende Entwurf der Vereinbarung muss noch durch den Stadtrat bestätigt werden.